Meldung vom 26.07.2018 13:32:37
Kunst im Amt: „Perspektivenwechsel 2.0“ – Ausstellung von Simon und Jonas Herdegen
Regensburg (RL). „Perspektivenwechsel 2.0“ heißt die derzeitige Ausstellung im Landratsamt Regensburg, die vor Kurzem eröffnet wurde. Die in Neutraubling lebenden Brüder Simon und Jonas Herdegen zeigen dabei eine Auswahl ihrer Fotos.

Gruppenbild Ausstellung Perpsektivenwchsel
(von links): Simon und Jonas Herdegen, Landrätin Tanja Schweiger und Dr. Manuela Daschner, Sachgebiet Kultur-,Heimat- und Denkmalpflege, bei der Besichtigung der Ausstellung im Landratsamt (Foto: LRA/Pairst).

Jonas und Simon Herdegen fotografieren unabhängig voneinander, arbeiten aber häufig zusammen an gemeinsamen Projekten. Der 20-jährige Jonas Herdegen (Instagram: @jonasherdegen) ist angehender Student und setzt den Fokus auf Drohnen und damit die Fotografie aus der Luft. In der Vogelperspektive will er damit bekannte Schauplätze wie Wälder und Straßen aus einem anderen Blickwinkel zeigen und jedes Bild wohl konzeptioniert wirken lassen. Dabei entsteht eine andere, neue Welt, die oft nur durch längeres Betrachten ihre Wirkung entfaltet.

Der 23-jährige Simon Herdegen (Instagram: @s_herdegen) studiert Industrial Design in Graz und beschäftigt sich mit der bewussten Suche nach ungewohnten Perspektiven. Er wählt außergewöhnliche Positionen für Fokuspunkt und Betrachtungswinkel und lässt nur einen definierten, kleinen Bereich für das Auge scharf, während die Umgebung eine angenehme Unschärfe zeigt. Simon Herdegen taucht neuerdings auch in die Welt der Schwarz-Weiß-Fotografie ein. Bei seinen Bildern spielt Farbe, anders als im alltäglichen Leben, keine Rolle mehr: Linien, Flächen, Kontraste, Lichter und Schatten bieten dafür eine neue Realität.

Mit „Perspektivenwechsel 2.0“ schließen die Brüder an die letztjährige Ausstellung „Perspektivenwechsel“ an, die im Oktober 2017 in Wörth a. d. Donau im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kultur.Landschaften“ zu sehen war.

Die Werke können bis zum 20. August 2018 zu den üblichen Öffnungszeiten des Landratsamtes besichtigt werden, der Eintritt ist frei. Die Ausstellung ist Teil des vom Kulturreferat entwickelten Ausstellungsformats „Kunst im Amt“, das ein breites Publikum ansprechen möchte.