Meldung vom 04.02.2019 11:09:52
Das Sachgebiet Gartenkultur und Landespflege am Landratsamt informiert - Gartentipps für den Monat Februar
Regensburg. (RL) Am Landratsamt Regensburg beraten die Mitarbeiter des Sachgebiets Gartenkultur und Landespflege bei allen Fragen rund um den Garten. Hier einige Themen, die jetzt für Freizeitgärtner von Interesse sind.

Märzenbecher in voller Blüte. Foto: LRA/Sedlmeier
Märzenbecher in voller Blüte. Foto: LRA/Sedlmeier

Im Februar braucht der Garten noch seine Ruhe. Trotzdem tut sich hier was, vorausgesetzt wir haben richtig vorgesorgt. Die ersten Frühjahrsblüher kommen aus ihrem Bodenversteck und spitzen mit ihren Blüten der Sonne entgegen. Die Christrose oder auch Schneerose erscheint manchmal schon im Dezember (daher der Name) an besonders geschützten Stellen. Sie benötigt kalkhaltigen Boden ohne Staunässe, sonst verabschiedet sie sich sehr schnell. Eine Mulchauflage aus Laub tut ihr gut.

Natürlich gehören auch die Schneeglöckchen zu den ganz frühen Blumen. Sie erscheinen meist in Büscheln, sofern man die Zwiebeln in Ruhe lässt. Der beste Platz ist im Naturgarten an feuchten humosen halbschattigen Stellen unter Bäumen oder Sträuchern. Auch hier sollte das ganze Jahr das Laub als Mulchauflage liegen gelassen werden. Etwas später kommen die dem Schneeglöckchen ähnlichen Märzenbecher oder Frühlingsknotenblumen. Sie sind anspruchsvoller als die Schneeglöckchen. Vor allem brauchen sie einen dauerfeuchten humosen Boden, der im Garten eher selten vorkommt. Die ideale Pflanze für „nasse Ecken“ im Garten.

Auch die ersten Krokusse sind schon am Austreiben. Zu den frühesten Sorten gehört der Elfen- oder Dalmatiner Krokus. Seine lila Blüten werden schnell nach dem Öffnen von den ersten Bienen und vor allem Hummeln heimgesucht. Auch er gedeiht am besten unter Gehölzen und verträgt sehr gut trockene Böden.

Ganz früh im Jahr sorgen die Vorfrühlings-Alpenveilchen mit ihren kräftig lila Blütenständen für Farbtupfer im Garten. Sie sind sehr robust und vertragen auch extrem trockene Standorte. Die Pflanze ist nicht heimisch, fühlt sich aber wohl in unseren Gärten.

Gegen Ende des Monats zeigt sich dann das bekannte Leberblümchen in blauvioletten leuchtenden Blüten. Es gehört zu den wichtigsten heimischen Frühjahrsblühern in Bezug auf Insekten und sollte aus diesem Grund häufiger im Garten verwendet werden.

Kontakt: Für Auskünfte steht das „Grüne Team“ im Landratsamt gerne zur Verfügung.
Telefon 0941 4009-361, -362, -619.