Meldung vom 11.01.2018 12:19:58
Landrätin Tanja Schweiger eröffnet die Wanderausstellung „Was geht. Was bleibt. Leben mit Demenz“
Regensburg (RL). Aktuell kann im Foyer des Landratsamtes eine Ausstellung zum Thema Demenz besucht werden. Zentrales Ausstellungsobjekt ist ein überdimensionales Regal in Kopfform. In den einzelnen Regalfächern werden verschiedene Aspekte des Themas Demenz beleuchtet (unter anderem Formen, Relevanz und Hilfsangebote). Alltagsgegenstände, die in einzelnen Fächern aufgestellt und mit Zitaten versehen sind, veranschaulichen ganz konkret das Leben einer/eines Betroffenen und deren Angehörigen. „Was geht. Was bleibt. Leben mit Demenz“ wurde 2016 in Bamberg erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt und gastiert nun bis zum 24. Januar im Regensburger Landratsamt.

Bei der Ausstellungseröffnung „Was bleibt. Leben mit Demenz“ am Mittwoch im Foyer des Landratsamtes: Landrätin Tanja Schweiger (Mitte) zusammen mit (von links): Susanna-Marina Hochholzer (Sachgebiet Senioren und Inklusion), dahinter: Thomas Albertin (Geschäftsführender Bildungsreferent der KEB Regensburg),Bartholomäus Meister (ehrenamtlich in der Seniorenarbeit tätig), vorne: Marion Thätter (Ansprechpartnerin bei der zentralen Anlaufstelle für Inklusion im Landratsamt), Denise Holler (Einrichtungsleitung Haus Benedikt), Michael Drindl (Seniorenbeauftragter des Marktes Regenstauf), Petra Haslbeck (Leiterin Sachgebiet Senioren und Inklusion) und Julia Schmidt (Sachgebiet Senioren und Inklusion). Foto: Pairst
Bei der Ausstellungseröffnung „Was bleibt. Leben mit Demenz“ am Mittwoch im Foyer des Landratsamtes: Landrätin Tanja Schweiger (Mitte) zusammen mit (von links): Susanna-Marina Hochholzer (Sachgebiet Senioren und Inklusion), dahinter: Thomas Albertin (Geschäftsführender Bildungsreferent der KEB Regensburg),Bartholomäus Meister (ehrenamtlich in der Seniorenarbeit tätig), vorne: Marion Thätter (Ansprechpartnerin bei der zentralen Anlaufstelle für Inklusion im Landratsamt), Denise Holler (Einrichtungsleitung Haus Benedikt), Michael Drindl (Seniorenbeauftragter des Marktes Regenstauf), Petra Haslbeck (Leiterin Sachgebiet Senioren und Inklusion) und Julia Schmidt (Sachgebiet Senioren und Inklusion). Foto: Pairst

Landrätin Tanja Schweiger betonte bei der offiziellen Eröffnung am Mittwoch, dass es wichtig sei, das Thema Demenz und die Bedürfnisse der Erkrankten sowie ihrer Angehörigen in die Mitte der Gesellschaft zu rücken „Ich freue mich, dass das Landratsamt die Ausstellung im Januar für sich gewinnen konnte und so allen Interessierten die Möglichkeit bietet, sich über das Thema Demenz zu informieren sowie auf Informations- und Hilfsangebote für Betroffene und deren Angehörige hinzuweisen“, so die Landrätin zu den anwesenden Gästen. Denise Holler, Leiterin des Seniorenheims Haus Benedikt  in Pentling, zeigte einen selbst gedrehten Film. Unter dem Titel „Freude ohne Limit“ wurden freudige Momente des Zusammentreffens einer ortsansässigen Kindergartengruppe mit den Bewohnern festgehalten.

Die Bayerische Demenzstrategie
Die Wanderausstellung ist ein Projekt der Bayerischen Demenzstrategie. Die Bayerische Demenzstrategie mit ihren insgesamt zehn Handlungsfeldern zielt darauf ab, durch innovative Ansätze und Lösungen den Bewusstseinswandel im Umgang mit der Krankheit voranzutreiben. Außerdem möchten wir die Rahmenbedingungen dafür schaffen, den Erkrankten ein Leben in der Mitte unserer Gesellschaft zu ermöglichen und ihre Würde in allen Phasen der Demenz zu bewahren. Ein wichtiges Ziel der Bayerischen Demenzstrategie ist es, den Bewusstseinswandel im Umgang mit dem Thema Demenz voranzubringen. Dazu soll die Wanderausstellung „Was geht. Was bleibt. Leben mit Demenz“ beitragen. Den Besucherinnen und Besuchern wird ein Überblick zum Thema Demenz gegeben und über Alltagsgegenstände die Lebenswirklichkeit von Demenzbetroffenen und ihren pflegenden Angehörigen nahegebracht.

Hintergrund: In Bayern leben bereits heute über 230.000 Menschen mit Demenz. Aufgrund der demografischen Entwicklung müssen wir in den nächsten Jahren mit einem drastischen Anstieg rechnen. Deswegen ist es der Bayerischen Staatsregierung ein wichtiges Anliegen, das Thema Demenz und die Bedürfnisse der Erkrankten sowie ihrer Angehörigen in die Mitte der Gesellschaft zu rücken.

Die Ausstellung ist noch bis zum 24. Januar zu den üblichen Öffnungszeiten des Landratsamtes zu sehen.
Weitere Informationen erteilt gerne das Sachgebiet für Senioren und Inklusion im Landratsamt.
Kontakt: Susanna-Marina Hochholzer, Tel. 0941 4009-709, E-Mail: susanna-marina.hochholzer@lra-regensburg.de