Meldung vom 17.11.2017 13:21:48
Jahres-Bezirkstreffen der LandesSeniorenVertretung Bayern im Landratsamt Regensburg

Regensburg (RL). Bei der jährlichen Sitzung der Oberpfälzer Mitglieder der LandesSeniorenVertretung Bayern (LSVB) am Dienstag im Landratsamt Regensburg konnten sich die Ehrenamtlichen über die Seniorenarbeit austauschen und neue Impulse setzen. Josef Mös, Seniorenbeiratsvorsitzender der Stadt Regensburg, und Franz Wölfl, Bezirksvorsitzender der LSVB, hatten zu diesem Treffen eingeladen. Das Sachgebiet Senioren und Inklusion beim Landratsamt Regensburg hatte die Veranstaltung organisiert. Stellvertretender Landrat Willi Hogger lobte bei seiner Begrüßung die gute Zusammenarbeit der Seniorenbeauftragten von Stadt und Landkreis und betonte, wie wichtig diese überparteiliche Dachorganisation sei, bei der auch der Landkreis Regensburg Mitglied ist.

Interessante Beiträge gab es beim Jahres-Bezirkstreffen der LandesSeniorenVertretung Bayern im Landratsamt Regensburg; (v.re.) Josef Möß, 1.Bezirkssprecher der LSVB für die Oberpfalz; Dr. Robert Seitz, Abteilungsleiter Caritasverband für die Diözese Regensburg e.V.; Franz Wölfl, 1. Vorsitzender der LSVB; Moderator Norbert Lieske; Susanna Hochholzer, Sachgebiet Senioren und Inklusion Landkreis Regensburg; Petra Haslbeck, Sachgebietsleiterin Senioren und Inklusion Landratsamt Regensburg.
Interessante Beiträge gab es beim Jahres-Bezirkstreffen der LandesSeniorenVertretung Bayern im Landratsamt Regensburg; (v.re.) Josef Möß, 1.Bezirkssprecher der LSVB für die Oberpfalz; Dr. Robert Seitz, Abteilungsleiter Caritasverband für die Diözese Regensburg e.V.; Franz Wölfl, 1. Vorsitzender der LSVB; Moderator Norbert Lieske; Susanna Hochholzer, Sachgebiet Senioren und Inklusion Landkreis Regensburg; Petra Haslbeck, Sachgebietsleiterin Senioren und Inklusion Landratsamt Regensburg.

In seinem Vortrag befasste sich Dr. Robert Seitz, Abteilungsleiter Soziale Einrichtungen bei der Caritas Regensburg mit der drohenden Altersarmut ein. Der Anteil an Altersarmut sei in den letzten zehn Jahren um die Hälfte angestiegen und 16 Prozent der deutschen Bürger über 65 Jahre gelten mittlerweile als armutsgefährdet. „Dies ist schockierend. Die Dunkelziffer liegt mit Sicherheit weit höher, da sich viele Menschen schämen, Hilfe anzunehmen,“ gab der Seniorenbeauftragte der Gemeinde Tegernheim, Roberto Mazzotta, zu bedenken.

Prof. Dr. Wolfgang Kemmler vom Institut für Medizische Physik an der Friedrich Alexander Universität Erlangen-Nürnberg informierte über „Ganzkörper-Elektromystimulation als alternative Trainingstechnologie für ältere Menschen“. Diese Methode verhindere den Verlust und Abbau von Muskelmasse im Alter und könne sogar ohne weitere Bewegung und Anstrengung die Muskulatur trainieren. Beide Vorträge gaben gute Impulse für eine anschließend geführte rege Diskussion.

Hintergrund:
Die LSVB ist die Dachorganisation der Seniorenbeauftragten der bayerischen Städte, Gemeinden und Landkreise. Sie arbeitet sowohl auf Landes-, als auch auf Bundesebene als Vertreterin seniorenpolitischer Zielsetzungen. Die LSVB bietet ihren Mitgliedern neben Informations- und Beratungsmöglichkeiten auch Angebote zur Fortbildung.