Regionaler Holzbaupreis 2013 des Landkreises Regensburg - Preisverleihung

Landrat Herbert Mirbeth verlieh im Kletterzentrum Lappersdorf den Holzbaupreis des Landkreises Regensburg 2013. Prämiert wurden das Kletterzentrum Lappersdorf, ein Einfamilienhaus aus Vollholz in Viergstetten und ein Einfamilienhaus (Sanierung mit Neubau) in Regenstauf. Zwei Anerkennungen gingen an ein Ferienhaus in Naturstammblockbauweise in Brennberg und an einen Hühnerstall in Kneiting. Bereits zum dritten Mal wurde der Holzbaupreis vom Landkreis Regensburg in Kooperation mit dem Holzforum Regensburger Land ausgeschrieben.

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Landrat Herbert Mirbeth (3. v. r.) und Bürgermeister Erich Dollinger (2. v. r.) zusammen mit den Preisträgern.

Die prämierten Bauwerke zeigen nach den Worten des Landrats eindrucksvoll, welche gestalterische Vielfalt beim Bauen mit Holz möglich ist. „Holz eignet sich gleichermaßen als Energieträger und als Baustoff. Heimisches Holz steht im Landkreis für Bauherrn und Architekten ausreichend zur Verfügung und kann guten Gewissens verwendet werden“, sagte Landrat Mirbeth. Mit 50.000 Hektar Wald habe man im Landkreis ein großes Rohstoffpotenzial.

Erster Sieger wurde das Kletterzentrum Lappersdorf des Alpenvereins, Sektion Regensburg. Das Gebäude, bei dem die Architektur in Verbindung mit den technischen Anforderungen und dem Energiekonzept optimal aufeinander abgestimmt waren, überzeugte die Jury. Den zweiten Preis erhielt das Einfamilienhaus aus Vollholz mit energetischer Optimierung von Birgit und Andreas Ulm, aus Viergstetten, Markt Nittendorf. Das Wohnhaus stellt ein herausragendes Beispiel für die Verwendung von Holz im modernen Wohnungsbau dar. Mit dem dritten Preis konnte ein Sanierungsobjekt mit Neubau in Regenstauf ausgezeichnet werden. Die Jury bewertete das Einfamilienhaus als nachahmenswertes Beispiel für eine gelungene Nachverdichtung im Bestand unter Einsatz des Baustoffes Holz auf energetischem Neubauniveau.

Eine Anerkennung wurde für das Ferienhaus in Naturstammblockbauweise der Familie Laumer aus Brennberg für den vorbildlichen Einsatz von heimischem Holz aus dem eigenen Wald ausgesprochen. Eine weitere Anerkennung ging an die Familie Schott aus Kneiting, für die pfiffige Idee einer Holzblockbauweise eines Hühnerstalls aus ziegelartig zugeschnittenen Holzblöcken.

Bei der Vergabe des Holzbaupreises wurden die Architektur, Funktionalität, Ausführung, Energiebilanz und die regionale Wertschöpfung als Bewertungskriterien berücksichtigt, informierte Elisabeth Sojer-Falter, Sachgebietsleiterin für Regionalentwicklung und zuständig für die Organisation des Holzbaupreises.

 

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