First Generation - Fachakademie für Sozialpädagogik feiert ersten Abschlussjahrgang

Landrätin Tanja Schweiger (2. v. li.) gratulierte bei der Entlassfeier den beiden Jahrgangsbesten Sabrina Nichil (3. v. li.) und Katharina Kerscher (3. v. re.) zu ihren ausgezeichneten Prüfungsergebnissen (1,23 bzw. 1,0). Mit im Bild: BSZ-Schulleiterin Ernestine Schütz (li.), Fachakademieleiterin Heidrun Pengler (2. v. re.) und Bürgermeister Reinhold Ferstl. Foto: Maria Stich
Landrätin Tanja Schweiger (2. v. li.) gratulierte bei der Entlassfeier den beiden Jahrgangsbesten Sabrina Nichil (3. v. li.) und Katharina Kerscher (3. v. re.) zu ihren ausgezeichneten Prüfungsergebnissen (1,23 bzw. 1,0). Mit im Bild: BSZ-Schulleiterin Ernestine Schütz (li.), Fachakademieleiterin Heidrun Pengler (2. v. re.) und Bürgermeister Reinhold Ferstl. Foto: Maria Stich

26.07.2019 Im September 2017 hatte die neue Fachakadmie für Sozialpädagogik (FakS) im Landkreis ihren Betrieb aufgenommen. Am gestrigen Mittwochabend konnte der erste Jahrgang nun den Abschluss seines theoretischen Ausbildungsabschnittes im Klosterstadel Pielenhofen feiern.

Im Herbst beginnen die 22 Absolventinnen ihr einjähriges Berufspraktikum in unterschiedlichen sozialpädagogischen Einrichtungen und schließen damit ihre Ausbildung zu staatlich anerkannten Erzieherinnen ab.

Gemeinsam mit ihren Lehrern, Freunden und Familien feierten die Studierenden den erfolgreichen Abschluss ihres ersten Prüfungsabschnittes. Dass die Fachakademie für Sozialpädagogik von Anfang an ein Erfolgsprojekt war, zeigt sich nicht nur darin, dass im September 2018 bereits ein zweiter Jahrgang gestartet ist. Auch die Prüfungsergebnisse der Studierenden sprechen für sich: Neun der 22 Absolventinnen erreichten bei den Abschlussprüfungen einen Notendurchschnitt von 2,0 oder darunter. Katharina Kerscher geht mit einem Notendurchschnitt von 1,0 als Jahrgangsbeste hervor.

Das Landratsamt, das unter anderem auch für Kindergärten und Horte im Landkreis zuständig ist, hatte schon früh den drohenden Fachkräftemangel erkannt. Auf mehrfache Initiative von Landrätin Tanja Schweiger wurde deshalb die Fachakademie beim Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst vorgeschlagen und 2016 schließlich genehmigt. „Das Ziel war, möglichst gut und möglichst schnell Erzieherinnen und Erzieher auszubilden. Das ist uns gelungen“, resümierte die Landrätin bei den Feierlichkeiten in ihrem Grußwort. Sie gratulierte den Studierenden zum Abschluss ihres ersten Ausbildungsabschnittes und bedankte sich dafür, dass sie sich in den Dienst der Allgemeinheit stellen. Vor allem der Fokus auf eine alltagsintegrierte, naturwissenschaftliche Bildung und die sogenannten MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) während der Ausbildung seien mit Blick auf die großen Firmen in der Wirtschaftsregion und deren Betriebskindergärten von großem Vorteil.

Im theoretischen Ausbildungsabschnitt hatten die Studierenden sowohl in den Räumen der ehemaligen Grundschule in Pielenhofen als auch am Beruflichen Schulzentrum in Regensburg (BSZ) – der „Stammschule“ – Unterricht erhalten. Ergänzt wurden diese zwei Jahre durch Praktika in Kindertageseinrichtungen, Grundschulen und heilpädagogischen Einrichtungen. Insbesondere mit dem Waldkindergarten Pielenhofen arbeitet die Fachakademie eng zusammen. Ab September geht es für die Absolventinnen mit einem einjährigen Berufspraktikum an einer sozialpädagogischen Einrichtung weiter. Danach schließen sie die Ausbildung zur staatlich geprüften Erzieherin beziehungsweise zum Erzieher ab. Mit der Möglichkeit zu dieser hoch qualifizierten Ausbildung soll dem steigenden Bedarf an pädagogischem Personal im Raum Regensburg begegnet werden. Bis zur Gründung der Fachakadmie wurden am BSZ an der Berufsfachschule nur Kinderpflegerinnen und Kinderpfleger ausgebildet.

 

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